Posaments in grave Bj 838

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GRAB 838. W. 10. Jhdt. In den Spangen doppelte Schleifen, von vorne aus feiner Leinwand, von hinten aus gröberem Stoff. Die beiden Spangen sind deutlich infolge der Vermoderung auf den Boden des Grabs gesunken, wobei die dazwischenliegenden Schichten zum Teil erhalten wurden. Der eine Klumpen enthielt, von der Spange aus gerechnet: 1) Kantstück eines Mantels o. dgl. aus Rautenköper mit umgebogenem und gesticktem Rand (W 10 g, D 4, St 4); wie zufälligerweise unter der Spange hineingeglitten. 2) Rippe und eine dünne Schicht dunkler Masse, von dem vermoderten Körper herrührend; 3) Feiner Wollstoff, W 17, mit der Unterseite nach oben. 4) Unmittelbar daneben eine feine und ebenmässige Pelzdecke mit hellbraunem Haar, möglicherweise Marder oder Biber. 5) In der Erde unter der Decke waren rötliche Wollfäden zu sehen, deren Zusammenhang unmöglich festzustellen war. — In dem anderen Klumpen, der hauptsächlich dasselbe enthielt, lagen Reste des roten Garnes nahe an W 17. Ausserdem stark verwitterte Reste eines Silberbandes, das über der Stirn gelegen war, und von Spiralsilber eines Knotens gleich P 21.