Posaments in grave Bj 750

P16

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GRAB 750. M . u. W . Mitte d. 10. Jhdts. Erhalten sind ungewöhnlich grosse Mengen Goldschuss von Brettchenband, teils B 23 (4 etwas verschiedene Sorten), teils Reste gleich B 22 mit Seidenrändern. Ausserdem Goldstickerei, St 1, ein Gleitring aus Gold, St 23, der Goldknoten St 28 und 2 Goldbleche mit Nadellöchern; die letzteren 4 Gegenstände können auf dem Plan nicht identifiziert werden. Auf dem Plan lagen an den Schultern (vielleicht auf dem Kopf) des Mannes 4 ungef. gleich lange Goldbänder, die paarweise mit einander Winkel gebildet zu haben scheinen; an dem Ende des einen Bandes ein Thorshammer aus Silber. Weiter unten am Körper liegen mehrere Bänder parallel mit dem Schwert und eins im Winkel dazu. An dem vermutlichen Platz vom Kopf der Frau eine undeutliche Markierung, mit der vielleicht ein Silberband gemeint ist, wovon kleine Reste erhalten sind, und ein Knoten aus Silberdraht in der Art P 16, der sich nicht wiederfinden lässt. Am Gürtel trug die Frau Messer, Wetzstein, gestickten Nadelbehälter, St 21, Spiegel(?) und Schelle. Neben dem Messer sind 2 „brüchige” Goldbänder mit gesponnenem Schuss angegeben, siehe B 23 a. Ganz unten am Fussende eine verworrene Ansammlung Goldschuss, darunter vielleicht auch St 1, dessen Reste bis neulich mit Bandschuss vermischt lag. In dem einen Eimer lag ein Lederbeutel aus vergoldeter Flechtarbeit, einen Denar, Gewichte und Golddraht enthaltend. über den Leichen sind wahrscheinlich Decken o. dgl. gelegen. Zusammenhängende Stücke eines zottigen Gewebes, D 11, zeigen deutliche Spuren der weiblichen Spangen. Der Thorshammer hat Abdrücke auf einem verfilzten Haarklumpen hinterlassen, der wahrscheinlich von einer Pelzdecke stammt, die wiederum noch mit einem groben Ripsgewebe ähnlich dem Grundgewebe in M 4 bedeckt gewesen war.