Posaments in grave Bj 944

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Grave Bj 944 showing Posament: P11

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Grave Bj 944 showing Posament: P13

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Grave Bj 944 (and others) showing Posaments: P10, P11

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GRAB 944. M . 10. Jhdt. Auf dem Kopf, in gerader Linie über der Stirn, silberne Knötchenborte, P 11, auf einer Unterlage gemusterter und mit Gold bemalter oder bedruckter Seide, S 3. Die Borte verdeckte eine Naht, die zwei der Form nach abgerundete Stoffstücke zusammengefügt hatte. Hiemit zusammen wurde das Fragment S 5, zusammengeknüllt und mit Spuren von zersetztem Silber, erhalten. — An der linken Schulter eine Silberborte, P 13, die Randverzierung eines 10 cm breiten, doppelseitigen Bandes aus Seide, S 4. In grossen Klumpen (auf dem Plan zwischen Hüfte und Knie) wurden Silberborten derselben Sorte erhalten, wie auf dem Kopf. Sie lagen auf Seidenstreifen, S 4, letztere als Besatz in einen dünnen, jetzt vermoderten Stoff (FH 4?) eingefasst, die mit Seide gestickt waren (St 2). Die Silberborten verschmälern sich dem Ende zu. Durch Aufweichen in Wasser konnten 4 Borten mit entspr. Seidenstreifen losgelöst werden. Der übriggebliebene Klumpen, an dem aus Rücksicht auf die Stickerei und den Stoff nicht gerührt wurde, dürfte wenigstens eine Borte enthalten. Mehrere Stücke von Silberbändern in zwei Breiten, Typen B 6-7, liegen lose oder mit P 11 zusammengeklebt. Einige Stücke sind mit Seide, 54, zusammengenäht sowohl der Länge als der Quere nach (vgl. Grab 824). Auf dem Plan liegt ein ungefähr 25 cm langes Stück von der rechten Schulter schräg nach unten und aussen gerichtet und ein Stück weiter unten links. Vorne 7 Bronzknöpfe. Die beiden Endzierate eines Seidenbandes, bestehend aus P 15 und einem doppelgefalteten Silberband, sind auf dem Plan nicht wiederzufinden.

P 11 a. GRAB 944. Taf. 29: 2 u. 30: 2. Knötchenborte, bestehend aus abwechselnd 2 St. dreieckigen Zierknoten und 1 achterförmigen Zierknoten, welch letzterer die beiden Parten verbindet. Dort wo die Borte schmäler wird, nur achterförmige Knoten. Spiralsilberfaden, sehr angegriffen und oxydiert. Alle Borten haben eine Unterlage aus grober Seide (S 4), welche zum grössten Teil gerade zugeschnittene, dem Augenschein nach ursprüngliche Kanten hat. Erhalten sind teils die auf Taf. 29 abgebildeten 4 Borten, jetzt auseinander gewickelt und aufmontiert, teils ein Erdklumpen, der mindestens noch ein derartiges Stoffstück enthält sowie Spuren einer Stickerei aus Seide auf einem schütteren, dünnen Stoff als Einfassung. Siehe St 2. Die Breite der Knötchenborte ungefähr 1.3 cm. Die festgenähten Borten 23, 18, 14 und 8 cm, zwei an dem einen Ende schmäler werdend.

P 11 b. GRAB 944. Taf 29: 1. Knötchenborte gleich den vorhergehenden. Der Silberfaden ist hier besser erhalten, was möglicherweise auf einer anderen Lage im Grabe beruhen kann. Sie wird nach dem einen Ende zu schmäler, wobei man zuerst 2 Mal die dreieckigen Zierknoten gegen ebensolche aus einfachen Fäden ausgetauscht und dann nur achterförmige Knoten geschlagen hat. Die Borte ruhte auf einem dünnen mit Bindungseffekten gemusterten Seidenstoff (S 2), an dem sie angenäht war. Breite 1.2 mm. Länge ca. 21 cm (nicht ganz zusammenhängend).

P 13. GRAB 944 (?). Taf. 35: 2. Randborte aus zwei Reihen von Schlingen bestehend, die einander festhalten, Abb. 21 f. Ursprünglich hat man mit einem Part die Knoten geschlagen, die links auf dem Bilde sind. Mit beiden Parten hat man dann nach rechts fortgesetzt und abgeschlossen. Doppelter Spiralfaden. Die Randborte ist mit engen Stichen nach beiden Richtungen am Saum eines doppelt gefalteten Seidenstoffes (S 4) angenäht. Breite ohne den daranhängenden Seidenstoff 8 mm, Länge 98 mm.

P 15. GRAB 944 (?). Taf. 28: 3. Randborte, bestehend aus einer Reihe von Halbschlägen hintereinander, die durch einen gerade liegenden Part festgehalten werden, gleich P 12 (Abb. 21 h), ausserdem jedoch so, dass die beiden Fäden des Parts bei jedem zweiten Halbschlag je eine Schlinge bilden, die eine in die andere eingefädelt (gleich P 13, Abb. 21 f), sodass eine kleine flache Spitze gebildet wird. Breite 12 mm, Länge 5 bzw. 8 cm. Fragment von Köperseide längs des oberen Randes. Daneben lag ein gewöhnliches Brettchenband mit Silberschuss (ungefähr gleich B 13), doppelt zusammengenäht, so dass es dieselbe Länge wie die Randborte erhalten hat. Die beiden Stücke haben vermutlich ein Paar gebildet als Abschluss eines Knüpf- bandes oder etwas Ähnliches.